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Die Glocke / 27.04.2009
Drei-Liter-Auto gern - aber bitte vor der Garage des Nachbarb
Professor Dr. Thomas Gänsicke
Professor Dr. Thomas Gänsicke, gebürtiger Gütersloher, ist bei der Volkswagen AG in Wolfsburg für die Entwicklung von Prototypen zuständig. Um die Frage zu beantworten, ob sich in Bezug auf die Autos der Zukunft Kundenträume und Umwelt in Einklang bringen lassen, hatte ihm der Regionalkreis Gütersloh im Industrie- und Handelsclub (IHC) Ostwestfalen-Lippe für Freitagabend ins Gütersloher Parkhotel eingeladen – zu Gänsickes erstem Vortrag in seiner Heimatstadt.
Der Wissenschaftler antwortete zunächst mit grundsätzlichen Markterkenntnissen: Die Menschen wünschen sich ein schnelleres Auto mit weniger Spritverbrauch. Es soll technisch wertvoller, aber nicht teurer als das Vorgängermodell sein. Das Mobilitätsbedürfnis wächst trotz steigender Spritpreise. Ein Mehrpreis wegen des Umweltschutzes wird nicht akzeptiert. Gänsicke: „Die Leute sehen den Drei-Liter-Lupo gern, am liebsten jedoch vor der Garage des Nachbarn“
Aufmerksam verfolgten die Zuhörer die Präsentation der Prototypen. Sie sahen im Film den ehemaligen VW-Vorstandsvorsitzenden Dr. Ferdinand Piech im Ein-Liter-Auto mit 0,89 Liter Dieselverbrauch auf 100 Kilometer bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von Tempo 72 zur Hauptversammlung nach Hamburg fahren und bewunderten den Eco-Racer als „Öko-Ferrari“ in Leichtbauweise mit Diesel-Power. In einer lebhaften Diskussion ging es um Alltagssorgen: Wie lange reicht das Erdöl? Professor Gänsicke hatte in seiner Doktorarbeit das Jahr 2048 ausgemacht, ohne dabei an den „erwachenden Riesen China“ zu denken.
Das Ende wird möglicherweise früher eintreten. Für den automobilen Forscher liegt das größte Potenzial beim Energiesparen in allen Bereichen. Elektrizität lasse sich als Energie leicht transportieren, aber schwer speichern, merkte er an. Da sich laut Gänsicke individuelle Mobilität nicht stark einschränken lässt, wird es seiner Meinung nach auch in 30 bis 50 Jahren noch Autos geben. Ob sie ab 2020 schon vollautomatisch fahren, bleibt für ihn offen. „Das Gewicht ist der Treiber beim Spritverbrauch“, stellte der Redner fest und erläuterte, dass der Gesetzgeber zu 25 Prozent für die ständige Gewichtssteigerung sorge und zu 30 Prozent die erhöhte Sicherheit.
Besonderheit des Marktes: Fahrzeuge, die für Jüngere konzipiert sind, werden von Älteren gekauft. Gleichzeitig lohnt sich für den Entwickler die Überlegung: Wie sieht ein Fahrzeugkonzept für die „jungen Alten“ aus? Unterm Strich hegt der Professor aus Wolfsburg eine Vision, ohne die Forschung nicht auskommt. In seiner Branche heißt sie „das Auto, das keine negativen Auswirkungen auf Mensch und Natur hat“.
Westfalen-Blatt / 01.04.2009
Vertrauen Sie unserer Ordnung
Wulff wirbt für die Marktwirtschaft (Förster)
Continental war kein Thema. Opel ebenso wenig. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) warb gestern Abend ganz allgemein für die soziale Marktwirtschaft.
Der Industrie- und Handelsclub Ostwestfalen-Lippe hatte ihn in die Hechelei in Bielefeld eingeladen. Dort sprach er also über Frieden, Freiheit und Wachstum, über "unsere Wirtschaftsordnung, der wir vertrauen können". Die Politik setze die Rahmenbedingungen, sie sei aber nicht dazu da, als wirtschaftlicher Akteur aufzutreten.
Er warnte vor Protektionismus, Zöllen, der Abschottung der Märkte. "Wir müssen ohne unfaire Mechanismen am meisten verkaufen, uns nicht nur an dem orientieren, was andere Industrienationen machen", sagte Wulff im Hinblick auf die Entscheidung der japanischen Regierung, nur Kleinwagen japanischer Hersteller von der Steuer zu befreien. "Das Gegenteil tun wir mit der Abwrackprämie. Deutschland zeigt der Welt, dass wir Fairness walten lassen und keine nationalen Marken protegieren. Abgesehen davon wirkt die Prämie sofort. "Von den Teilnehmern des G20-Gipfel erhofft er sich ein klares Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft. "Dem Finanzmarkt und der Verschuldung müssen Grenzen gesetzt werden, nicht aber dem freien Welthandel", sagte Wulff. Ostwestfalen-Lippe sei eine Musterregion für die soziale Marktwirtschaft. "In Zukunft werden sich die Standorte vor allem durch ihre Menschen unterscheiden. Und da treffen wir hier auf tatkräftige und positiv eingestellte Unternehmer und Mitarbeiter." Im Städtedreieck Osnabrück-Münster-Bielefeld sehe er eine Metopolregion der Zukunft. Wulff: "In Zeiten der Krise erfahren wir, wie wichtig Familienunternehmen für unser Land sind. Sie denken auch noch an das, was in 100 Jahren sein kann."
Neue Westfälische / 01.04.2009
Für Gewinnstreben, gegen Profitgier
Christian Wulff beim Industrie- und Handelsclub
Fast eine Stunde sprach Christian Wulff (CDU), Ministerpräsident von Niedersachsen, über die Unausweichlichkeit der Krise, über Habgier, Rettungspakete und die Regierung als Pannenhelfer. Dann hatte auch er genug.
"Sie gucken alle so ernst", sprach er seine Zuhörer vom Industrie- und Handelsclub an. "Seien Sie ehrlich", riet er. "Wollen Sie in einer anderen Zeit leben oder an einem anderen Ort?" Es habe Zeiten mit Hungersnot, mit Pest und Krieg gegeben. Schon deshalb werde jeder im voll besetzten Saal für sich in Anspruch nehmen: "Ich will 2009 leben. Und zwar in Bielefeld."
Die Unternehmerinnen und Unternehmer in Ostwestfalen ständen noch immer "ganz stabil" da. Niemand werde dem Sturm entgehen. "Aber auch diese Stürme ziehen vorbei." In der Krise werde den Menschen bewusst, welche Bedeutung Arbeit, Handwerk und Familienunternehmen hätten. In Niedersachsen und Westfalen gebe es eine Kultur des Anpackens und Selbermachens. "Dies ist die Musterregion der sozialen Marktwirtschaft."
Weltweit müssten heilsame Lehren aus der Kriese gezogen werden. Das Nachdenken über Grenzen forderte Wulff ein. Für die Finanzmärkte brauche es Regeln mit klaren Grenzen. Dagegen sei der Handel ganz besonders darauf angewiesen, dass keine neuen, protektionistischen Grenzen gezogen würden. "Aber wir brauchen auch Grenzen für uns selbst." Werte müssen wieder in Ehren gehalten werden. "Gewinnstreben gehört dazu, aber nicht Profitgier."
Westfalen-Blatt / 28./29.03.2009
Dirk U. Hindrichs weiter Chef des IHC
Zur Bundestagswahl Politik-Prominenz beim Industrie- und Handelsclub
Dirk U. Hindrichs ist als Präsident des Industrie- und Handelsclubs Ostwestfalen-Lippe (IHC) im Amt bestätigt worden. Der geschäftsführende Gesellschafter der Schüco International wurde auf der Mitgliederversammlung in der Oetkerhalle für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt.
Einstimmig im Führungsgremium bestätigt wurden auch Dr. Reinhard Ch. Zinkann, Mitinhaber und Geschäftsführer Miele & Cie. (Gütersloh), Dr. Daniel Terberger, Vorstandssprecher der Katag (Bielefeld), Dr. Dieter Wirths, Geschäftsführer der Hettich Holding (Kirchlengern) und Dipl.-Ing. Walter Metzen, Geschäftsführer Zumtobel Lighting (Lemgo). Neu aufgenommen in das sechsköpfige Präsidium wurde der 47-jährige Unternehmer Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff (Bad Driburg).
Der alte und neue Präsident dankte allen IHC-Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit. Im Jahr 2008 hat es laut Hindrichs insgesamt 45 Veranstaltungen mit über 4200 Teilnehmern gegeben. für das laufende Jahr versprach Hindrichs wieder interessante Informations- und Diskussionsveranstaltungen mit spannenden Themen und prominenten Referenten. Mit Blick auf die Bundestagswahl am 27. September hätten bisher als Redner die Bundespolitiker Guido Westerwelle, FDP (25. April), und Jürgen Trittin, Bündnis 90/Die Grünen (15. Mai), zugesagt. Am 25. August findet eine Podiumsdiskussion mit Britta Hasselmann, MdB (Grüne), Gudrun Kopp, MdB (FDP), Guntram Schneider (SPD) und Lena Strothmann, MdB (CDU), statt.
Der IHC, der zum Jahresende knapp 800 Mitglieder zählte, habe im Jahr 2008 "gut gewirtschaftet", erläuterte Schatzmeister Dieter Wirths den Delegierten. Die Finanzen seien gesund, die Lage bezeichnete er als solide.
Die drei Studierenden Annika Rehnelt (Fachhochschule Bielefeld), Karen Schneider (Hochschule Ostwestfalen-Lippe) und Katrin Tegethoff (Universität Paderborn) sind mit den Förderpreisen 2009 des IHC ausgezeichnet worden. Die mit insgesamt 3600 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1995 jährlich verliehen und dient der Förderung des Studiums und der beruflichen Ausbildung auf internationaler Ebene.
Nach Angaben von Geschäftsführer Thomas Elshorst beinhaltet das "International Partnership Program" unter anderem einen dreimonatigen Auslandsaufenthalt in einem international tätigen Unternehmen sowie die entsprechende Vorbereitung der Teilnehmer. Der Förderpreis sei ein "sichtbares Zeichen" für die gute Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, die damit auch gegenüber der Öffentlichkeit deutlich werde. Flexibilität, Teamfähigkeit und Auslandserfahrung würden immer mehr zu einem wichtigen Standortfaktor in einer zunehmend globalisierten Wirtschaft, betonte Elshorst.
Neue Westfälische / 26.03.2009
Hindrichs bleibt IHC-Präsident
Mitgliederversammlung wählte sechsköpfiges Präsidium einstimmig (Wilfried Massmann)
Diplom-Wirtschaftsingenieur Dirk U. Hindrichs (Schüco International) bleibt auch in den kommenden zwei Jahren Präsident des Industrie- und Handelsclubs Ostwestfalen-Lippe e. V. (IHC). Gut 150 Mitglieder wählten gestern Abend in der Oetkerhalle die sechs Präsidiumsmitglieder einstimmig - bei Enthaltung der Betroffenen.
Neu aufgenommen ins Präsidium wurde Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff (Bad Driburg). Er ist auch Mitglied der IHK-Vollversammlung. Wiedergewählt wurden Dipl.-Ing. Walter Metzen (Geschäftsführer Zumtobel, Lemgo), Dr. Daniel Terberger (Katag, Bielefeld), Schatzmeister Dr. Dieter Wirths (Hettich, Kirchlengern) und Vizepräsident Dr. Reinhard Ch. Zinkann (Miele, Gütersloh). Geschäftsführer war bis Ende 2008 Erhard Kiezewski, Nachfolger ist Thomas Elshorst. Hindrichs nannte das Präsidium eine "schlagkräftige Mannschaft".
Nach Angaben des Präsidenten zählte der Club am Jahresende 788 Mitglieder. Die 45 Veranstaltungen wurden von gut 4.200 Teilnehmern besucht. Er kündigte den niedersächsischen Ministerpräsidenten, Christian Wulff (CDU), als nächsten Gastredner am 31. März an. Als Referent kommt im Juni der russische Botschafter, Vladimir V. Kotenev.
Im Hinblick auf die Bundestagswahl im September haben bisher als Redner Guido Westerwelle, FDP (25. April), und Jürgen Trittin, Grüne (15. Mai), zugesagt. Am 25. August findet eine Podiumsdiskussion mit Britta Hasselmann, MdB (Grüne), Gudrun Kopp, MdB (FDP), Guntram Schneider (SPD) und Lena Strothmann, MdB (CDU) statt.
Neue Westfälische /10.02.2009
Politik muss handeln, wo der Markt versagt
Deutschland ist Gewinner der Globalisierung
Er sei bekennender Lutheraner, erklärte Rüdiger Freiherr von Fritsch gestern Abend beim Industrie- und Handelsclub in Bielefeld. "Deshalb würde ich ein Apfelbäumchen pflanzen, auch wenn andere behaupten, dass morgen die Welt untergeht." Zugleich sei er sicher, dass die Welt eben nicht untergehen werde. "Die Krise ist noch nicht überstanden. Aber Deutschland ist gut gerüstet", versicherte der Ministerialdirektor aus dem Auswärtigen Amt.
Das vergangene Jahr habe gezeigt, dass die Welt nicht vorbereitet gewesen sei auf die rasant um sich greifende Krise der globalen Finanzmärkte und ihre enorme Sogwirkung. "Sollten wir deshalb die Globalisierung zurückdrehen?", fragte Fritsch. Und lieferte die Antwort gleich hinterher. "Für Deutschland war die Globalisierung eine wahre Erfolgsgeschichte." Die Bezeichnung "made in Germany" sei weiter ein Gütesiegel, jeder dritte Arbeitsplatz hänge heute vom Export ab. Aber die Krise habe zugleich gezeigt, dass die Märkte einer klugen Regulierung bedürften. Deshalb habe der Staat nicht ausgedient. "Die Politik muss dort handeln, wo der Markt versagt." Die Globalisierung müsse auch den Menschen zugutekommen. "Dafür bietet die soziale Marktwirtschaft die richtigen Antworten."
Allerdings reiche der Blick auf Deutschland allein nicht aus. "Wir brauchen neue Regeln für die internationalen Finanzmärkte", mahnte von Fritsch an. Wichtig sei zugleich, den Schwellenländern mehr Mitspracherecht einzuräumen, im Gegenzug müssten diese Staaten aber auch bereit sein, mehr Lasten zu übernehmen. Auf keinen Fall dürfe aber ein neuer Protektionismus um sich greifen.
Westfalen-Blatt / 10.02.2009
Keine Lösung ohne Schwellenländer
Freiherr von Fritsch setzt auf neue Instrumente des Weltfinanzsystems
Die Krise, von der der stellvertretende Präsident des Industrie- und Handelsclubs (IHC) Ostwestfalen-Lippe und Miele-Geschäftsführer Reinhard Zinkann gestern sagte, dass sie vermutlich Jahre dauern werde, ist für jene, die die Weltordnung neu gestalten wollen, eine Chance. IHC-Gastredner Rüdiger Freiherr von Fritsch, Ministerialdirigent im Auswärtigen Amt und dort Leiter der Wirtschaftsabteilung, führte als ein Beispiel die Einbindung der Schwellenländer China, Indien, Russland, Brasilien und Südafrika in die Entscheidungsgremien der Industriestaaten an. In den genannten Ländern lebten heute zusammen 52 Prozent der Weltbevölkerung. Man dürfe die früheren Entwicklungsländer nicht mehr über eine Kamm scheren. "China ist nicht Mali", befand der hohe Staatsbeamte.
Die Schwellenländer würden gebraucht, um die Instrumente der Weltfinanz den neuen Herausforderungen anzupassen. "Als die Bundesregierung zum ersten Mal die Regeln für Hedgefonds enger fassen wollte, stieß sie noch auf verschlossene Türen"; sagte von Fritsch. Die Krise habe sie geöffnet. Der Wandel sei dringend notwendig. Ein System, das Bedürfnisse der Wirtschaft befriedige, aber nicht der Gesellschaft, werde auf Dauer scheitern.
Bei allen Problemen sollten die Änderungen zwar bald, aber innerhalb des Systems durchgeführt werden. Die Marktwirtschaft sei und bleibe die Basis von Freiheit und Wohlstand für möglichst viele.
Neue Westfälische / 20.01.2009
Zinkann lobt Stärken des Familienbetriebes
Siebter Neujahrsempfang des IHC im Neuen Rathaus (Wilfried Massmann)
Das hohe Lied vom Familienunternehmer bot der Vize-Präsident des Industrie- und Handelsclubs (IHC), Dr. Reinhard Ch. Zinkann, gestern Abend gut 200 Mitgliedern und Gästen. Zum siebten Mal fand der Neujahrsempfang des IHC im Großen Saal des Neuen Rathauses statt. Neben einem Festredner gibt es auch immer ein Menü: Bisher stets Tafelspitz, gestern erstmalig Kalbsbraten.
Noch nie sei es so schwierig gewesen, das neue Jahr zu überblicken, meinte Club-Präsident Dirk U. Hindrichs, in seiner Begrüßung. Er warnte vor zu vielen Negativ-Meldungen in den Medien und rief zu neuer Tatkraft auf. Hindrichs kritisierte die Entwicklung, die zur Finanzkrise geführt habe („Da wurde Luft gegen Geld getauscht“) und fordert nachhaltiges und werthaltiges Wirtschaften.
„Dramatisch geändert“ werden muss nach Ansicht von Reinhard Zinkann das Bild in der Öffentlichkeit von Managern und Unternehmern, bei dem „Gier, Rücksichtslosigkeit, Egoismus und Verständnislosigkeit“ dominierten. „Es muss auf die Stärke des Familienunternehmertums und des Mittelstandes und auf seine Bedeutung für die Wirtschaft hingewiesen werden“, so der geschäftsführende Gesellschafter der Miele & Cie. mit Stammsitz in Gütersloh und Staubsauger-Werk in Bielefeld.
Zinkann (49), Salem-Schüler, der Betriebswirtschaft und Neuere Geschichte studiert hat, ist in der fünfköpfigen Geschäftsführung für Vertrieb und Marketing zuständig. Er lobt die Selbstverantwortung des Familienunternehmers für sein eigenes Schicksal, die Selbstständigkeit der Existenz und den Mut, „aus eigener Leistung zu bestehen“.
Zinkann mahnte, dass eigene Geschäftskonzepte scheitern, „wenn die Führung den Kontakt zu Kunden, Konkurrenten und Mitarbeitern verloren hat“. 2007 erzielten die 30 größten Familien-Gesellschaften mit 9,7 Prozent ein fast doppelt so hohes Umsatzwachstum wie die 30 Dax-Unternehmen (5,4 Prozent). „Während Familien-Unternehmen 9,2 Prozent mehr Mitarbeiter eingestellt haben, waren es bei Dax-Unternehmen nur 1,6 Prozent.“
Beim IHC-Empfang mit dabei waren u. a. Oberbürgermeister Eberhard David, Uni-Rektor Prof. Dieter Timmermann, Bürgermeister Horst Grube, IHK-Präsident Ortwin Goldbeck, seine Vorgänger Herbert Sommer und Fritz W. Pahl, Ex-IHC-Präsident Karl Fordemann, Miele-Firmen-Senior Dr. Peter Zinkann, OB-Kandidat Bernd Landgraf (CDU), Bundestagskandidat Guntram Schneider sowie Günter Garbrecht, MdL (beide SPD), die NRW-Behindertenbeauftragte Angelika Gemkow, die Geschäftsführer der Bielefeld Marketing GmbH, Hans-Rudolf Holtkamp, des Unternehmerverbandes, Dr. Werner Efing, und der Arbeitsverwaltung, Thomas Richter.
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