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Pressespiegel

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Neue Westfälische / 24.08.2007

Post-Chef garantiert Filialen (ass)


Seinen sprichwörtlichen Charme als Manager bot der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post World Net, Dr. Klaus Zumwinkel, gestern Abend auch vor gut 200 Mitgliedern und Gästen des Industrie- und Handelsclubs in der Stadthalle auf. IHC-Präsident Dirk U. Hindrichs begrüßte ihn als gebürtigen Rheinberger: Jener niederrheinischen Stadt, "in der auch Claudia Schiffer geboren wurde".

Zumwinkel (64), der nach einem OWL-Tag noch bei Tageslicht ab Windelsbleiche Bielefeld verlassen musste, betonte: "Wir haben aus der braven Post ein weltweites Unternehmen gemacht." In den Sparten Brief, Paket (Express), Logistik und Finanzdienstleistungen (Postbank) erzielt der Konzern mit 520.000 Beschäftigten (220.000 in Deutschland) mehr als 60 Milliarden Euro Umsatz und 3,6 Milliarden Euro Gewinn. Zu 25 Prozent ist der Staat noch beteiligt.

Der Post-Chef bekennt sich zur Globalisierung: "Sie bringt auch unserem Land Wohlstand und fördert Bildung weltweit." Deutschland sei von der Globalisierung abhängig, "man muss sie aber gestalten". Er versprach, trotz rückläufigem Briefverkehr, die 12.000 Postfilialen bundesweit zu erhalten, ebenso 180.000 Briefkästen.


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Westfalen-Blatt / 24.08.2007

Sechsgrößter Arbeitgeber (WB/in)


Der Industrie- und Handelsclub Ostwestfalen ist prominente Besucher gewohnt. Den Chef des mit 520 000 Beschäftigten sechstgrößten Arbeitgebers der Welt kann aber auch IHC-Präsident Dirk U. Hindrichs nicht alle Tage begrüßen.

Wegen der Ferien in der Stadthalle statt im Lessinghaus berichtete der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post World Net, Klaus Zumwinkel, über die Hürden der Liberalisierung sowie die weltweiten Chancen und Erfolge. Nicht zuletzt durch die Vereinigung mit der Reichspost der Ex-DDR, die Tausende beschäftigt habe, ohne wirklich Arbeit für sie zu haben, sei der massive Personalabbau nicht zu verhindern gewesen. Bei den jetzt bestehenden 12 000 Postfilialen solle es aber bleiben. 2007 erwarte die Post 3,6 Milliarden Euro Gewinn.


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Neue Westfälische / 11.07.2007

...und abends zum IHC
Ministerpräsident Günther Oettinger in Bielefeld


Der Stuttgarter Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hatte gestern seinen Bielefeld-Tag. Am Nachmittag als Gastredner bei der Cheftagung der Katag und abends beim Industrie- und Handelsclub (IHC), der seine Veranstaltung kurzerhand vom Lessinghaus in die Katag-Zentrale an der Stralsunder Straße verlegt hatte. Während der CDU-Politiker nachmittags über die Reformnotwendigkeiten Deutschlands sprach, zauberte er am Abend eine ganz andere Rede aus dem Hut, die ebenso frei gesprochen war wie die am Nachmittag. Sein Thema beim IHC: Die Herausforderungen der Globalisierung.


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Westfalen-Blatt / 11.05.2007

Markenidee als Dirigent
Werbefachmann Sebastian Turner im Goldbeck-Casino


"Wer erfolgreich Werbung machen möchte, braucht ein Orchester", rät Sebastian Turner. Der Partner und Vorstandsvorsitzende der Berliner "Scholz & Friends AG" war Gast der sechsten Gemeinschaftsveranstaltung des Marketing-Clubs OWL Bielefeld und des Industrie- und Handelsclubs Ostwestfalen-Lippe.

Im Casino der Goldbeck GmbH in Ummeln erläuterte Werbefachmann Turner etwa 270 Mitgliedern und Gästen, was unter orchestrierter Kommunikation zu verstehen ist. "Scholz & Friends" zählt mit mehr als 1000 Mitarbeitern in 19 Ländern zu den Top-Kreativ-Adressen der Branche. In Deutschland ist die Agentur insbesondere durch die weltweit prämierte FAZ-Kampagne "Dahinter steckt immer ein kluger Kopf" und die Baden-Württemberg-Kampagne "Wir können alles - außer hochdeutsch" bekannt geworden.

"Wir haben die Krise in der Kommunikationsbranche genutzt, um eine Struktur für die Zukunft zu schaffen", erklärte Sebastian Turner. Aus der Werbeagentur von einst wurde ein Agenturnetzwerk, das heute das gesamte Spektrum der Kommunikationsinstrumente anbietet: von klassischer Werbung über PR, Online, Architektur, Dialog, Design bis zu TV-Produktionen. Für jeden Auftrag wird das passende Ensemble an Spezialisten zusammengestellt. Die Markenidee nimmt dabei die Rolle eines Dirigenten, die Agentur die eines Orchesters ein. "Entscheidend ist das inhaltliche Zusammenspiel aller Maßnahmen auf Basis einer tragfähigen Idee. Die heutigen Kommunikationskanäle sind stark atomisiert - Marken müssen in der Ganzheitlichkeit der Kommunikation präsentiert werden. Ganzheitlichkeit ist der Schlüssel zum Agenturerfolg."

Wie diese Ganhheitlichkeit in der Praxis aussehen kann, erläuterte der 41-Jährige unter anderem an der Kampagne "Land der Ideen" aus dem Jahr 2006. Zeitungsbeilagen, riesige Skulpturen deutscher Erfindungen und Plakate mit dem deutschen Top-Model Claudia Schiffer waren aufeinander abgestimmt und sorgten innerhalb kürzester Zeit für fünf Milliarden Medienkontakte. "Sie müssen Ideen mit Hebelwirkung entwickeln, Ideen, über die gesprochen wird. Wenn die inhaltliche Botschaft stimmt, muss das Medienbudget nicht riesig sein."


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Neue Westfälische / 10.05.2007

Auftreten wie ein Orchester
Sebastian Turner auf dem Goldbeck-Gelände (tab)


Ein gutes Orchester ist von einem harmonisch abgestimmten Wirken der Musiker abhängig. "Ein einziges falsch gespieltes Instrument zerstört den Gesamteindruck eines Orchesters", sagte Sebastian Turner. Ganzheitlich sei der Schlüssel zum Erfolg. Unternehmen müssten umdenken und wie ein Orchester auftreten, um erfolgreich zu kommunizieren. Der Kreative ist Partner und Vorstandsvorsitzender der bekannten Werbeagentur Scholz & Friends. Gestern Abend referierte der 41-Jährige im vollbesetzen Saal der Firma Goldbeckbau. Interessiert hörten sich die Gäste seinen Vortrag "Perform like an Orchestra - Die Marketingkommunikation der Zukunft" an. Geladen hatten der Industrie- und Handelsclub OWL und der Marketing-Club OWL Bielefeld zur sechsten gemeinsamen Veranstaltung. Zu Turners bekanntesten Kampagnen gehört der Claim "Dahinter steckt immer ein kluger Kopf" in der Frankfurter Allgemeinen. Er gilt auch als Urheber des Slogans "Wir können alles - außer Hochdeutsch", über den die Schwaben anfangs nicht so glücklich waren. Turner lehrt als Honorarprofessor an der Universität der Künste in Berlin.


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Neue Westfälische / 25.04.2007

Kentzler verheißt 30.000 neue Jobs
Handwerkspräsident kritisiert Mittelstandslücke / fr


Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) Otto Kentzler ist optimistisch: Für 2007 erwartet er 2 Prozent Wachstum im Handwerk und damit 20.000 bis 30.000 neue Stellen. Schon im vierten Quartal 2006 sei die Beschäftigtenzahl um 0,4 Prozent auf 4,5 Millionen gewachsen.

Kentzler, der erstmals die Handwerkskammer OWL besuchte, fordert Nachbesserungen bei der geplanten Unternehmersteuerreform, damit rund 70.000 Handwerksbetriebe "nicht durch den Rost fallen". Zwar profitierten von der geplanten Senkung der Körperschaftssteuer neben großen Kapitalgesellschaften auch Personenunternehmen - durch die Senkung der Gewerbesteuer Messzahl um 1,5 Punkte und die bessere Anrechnung der Gewerbesteuer. Kentzler: "Mehr als jeder zweite der 950.000 Handwerksbetriebe zahlt Gewerbesteuer." Doch befürchtet er, dass nur wenige Personenunternehmen das Instrument der Thesaurierungsrücklage, die das Eigenkapital stärken soll, nutzen wollen. Wer in schwierigen Zeiten seinem Betrieb Geld entnehmen will, muss dies erst der Thesaurierungsrücklage entnehmen. Dafür wird - nach der Einkommensteuer - eine 25prozentige Abgeltungssteuer fällig. "Wenn diese Betriebe auf der einen Seite die gesamte Gegenfinanzierung mittragen, aber nicht entsprechend entlastet werden, entsteht eine Mittelstandslücke", klagte er. Zudem müssten mehr Betriebe die Ansparrücklage anwenden können. Die Investitionsrücklage können nur Unternehmen mit maximal 210.000 Euro Betriebsvermögen nutzen.

Positiv sei die geplante Erbschaftssteuerreform: Bei Betriebsübergaben wird die Erbschaftssteuer über 10 Jahre abgeschmolzen. Danach muss die halbe Belegschaft noch beschäftigt sein. Nötig sei aber ein neues Bewertungsrecht, um teure Gutachten zu vermeiden.


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Westfalen-Blatt / 25.04.2007

Handwerk sieht rosa
Kentzler lobt Politik / Edgar Fels


Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), rechnet für 2007 im Handwerk mit einem Wachstum von 2,0 Prozent.

Seit Mitte der 90er Jahre seien 1,8 Millionen Arbeitsplätze im Handwerk abgebaut worden. "Dieser Trend wurde jetzt gestoppt", sagte Kentzler gestern in Bielefeld. "Erstmals können wir wieder auf ein kleines Plus hoffen" 30 000 bis 40 000 neue Jobs seien 2007 möglich. Das Handwerk zählt etwa 4,5 Millionen Beschäftigte. Im Beisein von Handwerkskammer-Präsidentin Lena Strothmann (CDU) und Kammer-Hauptgeschäftsführer Michael Heesing sagte Kentzler, Grund für die brummende Handwerkskonjunktur sei neben dem sich stabilisierenden Binnenmarkt auch die Politik der Bundesregierung. Das energetische Gebäudesanierungsprogramm habe 2006 Bauinvestitionen in Höhe von 12,5 Milliarden Euro angestoßen. Weiteres großes Potenzial bieten Kentzler zufolge Gewerbeimmobilien. "Deshalb werben wir derzeit intensiv dafür, die Förderung der energetischen Gebäudesanierung auf die gewerbliche Wirtschaft auszuweiten."

Kentzler, der am Abend vor den Mitgliedern des Industrie- und Handelsclubs (IHC) Ostwestfalen-Lippe einen Vortrag hielt, mahnte zugleich Nachbesserungen bei der Unternehmenssteuerreform an.


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Neue Westfälische / 30.03.2007

BMW tickt anders als Toyota
Vorstand verteidigt technologischen Rückschritt / fr


Deutschland habe die Neigung, die eigene Industrie als Deppen zu verkaufen, gab BMW-Vorstandsmitglied Michael Ganal den Schwarzen Peter zurück. "Wir werden eines Tages alle mit Hybrid-Autos fahren", sagte der Schwabe in seinem Vortrag ("Verzichten will niemand - Innovationen für eine saubere Umwelt") vor dem Industrie- und Handelsclub in Bielefeld. Nur sei die Zeit noch nicht reif dazu. Hybrid-Motoren machten erst Sinn, wenn die zurückgewonnene Energie intelligent zu speichern sei, kritisierte er die schweren Batterien und damit das viel gelobte Toyota-Modell Prius, das einen Benziner und einen Elektromotor kombiniert. BMW sei technologisch gegenüber Toyota nicht unterlegen, betonte er und hielt demonstrativ ein Glas Wasser hoch. "Nur 0,15 Liter Diesel sind für dieselbe Strecke nötig, die ein Lexus mit geladener Batterie zurücklegt." Die Technologie sei gegenüber dem Diesel noch unterlegen, wenn man Leistung, Verbrauch und CO2-Ausstoß zähle.

"BMW tickt anders als Toyota. Wir reden nicht über ungelegte Eier." BMW wolle die CO2-Emissionen in der gesammten Flotte verbessern. Wer große Autos mit ihrem höheren Schadstoffausstoß verbiete, senke das Innovationstempo. "Die große Masse fährt Kleinwagen." Auch die müssten umweltfreundlicher werden. 2008 will BMW 40 Prozent der Flotte auf unter 140 Gramm Kohlendioxid drücken. Umwelttechnologie sei für Deutschland eine Riesenchance.


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