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Pressespiegel

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Westfalen-Blatt / 20.03.2007

Der IHC ist weiterhin auf Wachstumskurs
Dieter Wirths neu in das Präsidium gewählt / md


Dieter Wirths (54) ist neues Mitglied im Präsidium des IHC Ostwestfalen-Lippe. Das Votum der Mitgliederversammlung für den Nachfolger von Dr. Peter Ulrich fiel einstimmig aus. Ulrich wechselt in den Beirat des Clubs.

Die Bilanz des Industrie- und Handelsclubs Ostwestfalen-Lippe ist imposant. Die Reihe der regelmäßigen Veranstaltungen ist eindrucksvoll, die Liste der Referenten um so mehr. Wirtschaftskapitäne geben sich im positiven Sinne sprichwörtlich die "Klinke in die Hand". Präsident Dirk U. Hindrichs gab in seinem Jahresbericht einen kurzen Abriss über 12 spannende Monate IHC. Fazit: Wer in dieser Republik etwas zu sagen hat, kommt gern als Gast zum IHC. Der Club ist gesellig, in erster Linie aber ein gern besuchtes Diskussionsforum. Vielleicht auch deshalb steigt die Zahl der Mitglieder stetig.

Zur Jahresversammlung 2007 steht der Club in Sachen Mitgliedern kurz vor der Schwelle von 800. Damit gehört der IHC zu den drei größten Wirtschaftsclubs bundesweit. Und Präsident Dirk U. Hindrichs ist sich sicher: Wenn das so weiter geht mit dem dynamischen Wachstum, ist man irgendwann die Nummer eins im Land. Vor 28 jahren war der IHC, zurückgehend auf eine Idee von Heinz Schürmann, in Bielefeld gegründet worden.

Aktueller Präsident des Clubs ist Dirk U. Hindrichs (Schüco International). Ihn hat das Präsidium aus seiner Mitte zum Präsidenten bestellt. Weitere Präsidiumsmitglieder sind Walter Metzen (Zumtobel Lemgo), Dr. Daniel Terberger (Katag AG Bielefeld) und Reinhard Ch. Zinkann (Miele Gütersloh). Gute Seele des Clubs ist Geschäftsführer Erhard Kiezewski, der mit seinem Team für den reibungslosen Ablauf einer Vielzahl von Veranstaltungen sorgt und der als Ansprechpartner stets erreichbar ist.

Das neue Präsidiumsmitglied, Dieter Wirths, ist Geschäftsführer der Hettich Holding GmbH & Co. oHG in Kirchlengern. Er ist Nachfolger von Dr. Peter Ulrich. Der langjährige Leiter der Niederlassung Ostwestfalen-Lippe in Bielefeld hatte sich Anfang des Jahres beruflich nach Wiesbaden verändert und deshalb nicht erneut als Kandidat für das Präsidium zur Verfügung gestanden. Dem Club erhalten bleibt Ulrich dennoch: Als Mitglied im Beirat. Der befindet unter anderem auch mit, wenn es um die Vergabe der begehrten Förderpreise an die Studierenden in der Region geht (wir berichteten).


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Westfalen-Blatt / 16.03.2007

Gewinn für das ganze Leben
Der IHC-Förderpreis eröffnet Studierenden Wege zu Auslandspraktika / Michael Diekmann


Für Raphael Vössing kam die IHC-Förderpreis-Verleihung eine Woche zu spät. Der BWL-Student der Uni Bielefeld ist bereits vor Ort in China, arbeitet vor Beginn des Praktikums für seinen Vater als Übersetzer im Reich der Mitte.

Insgesamt verleiht der Industrie- und Handelsclub OWL (IHC) bereits zum 13. Mal die begehrten Förderpreise. Neben dem Bielefelder Raphael Vössing können in diesem Jahr Stephan Illigens (FH Lemgo) und Yanick M. Kemayou T. (Uni Paderborn) mit Hilfe des Förderschecks über 2300 Euro einen Auslandsaufenthalt ermöglichen, der sie sowohl in wissenschaftlicher als auch menschlicher Hinsicht fördert für die anstehenden Aufgaben in Diplom und Berufseinstieg.

Bei der Auswahl der Gewinner, unterstrich IHC-Präsident Dirk U. Hindrichs, habe die Jury aus Präsidium, Beirat und Professoren der beteiligten vier Hochschulen der Region neben fachlicher Qualifikation auch persönliche und soziale Kompetenz unter die Lupe genommen. Hindrichs: "Die Entscheidung ist nicht einfach. Alle acht Bewerber waren wirklich klasse. Es ging wie immer um Nuancen in der Präsentation."

Stephan Illigens (25) wird von September an für ein Jahr in der Schenker-Tochter in Manila auf den Phillipinen an logistischen Projekten mitarbeiten. Illigens, Logistik-Student im fünften Semester, sieht großes Entwicklungspotenzial gerade im asiatischen Raum: "Manila verfügt über wenig etablierte Logistik-Strukturen." Als wahren "Workaholic", echtes Arbeitstier, bezeichnet Laudator Hindrichs Preisträger Kemayou, gebürtig aus Kamerun stammend. Der erst 21-jährige ehrgeizige Student des Internationalen Business (IBS) mit den Fachbereichen Marketing und Personal verdient Lebensunterhalt und Studium zu 100 Prozent, büffelt nebenbei Chinesisch und geht logischerweise für sechs Monate in eine Hochschule nach Südostchina.

Glaubt man Prof. Tilmann Fischer (Fachhochschule Lippe), bedeutet der IHC-Förderpreis für die meisten Teilnehmer viel mehr als die Summe von 2300 Euro auf dem begehrten Scheck: "Der wahre Wert schlummert in Erkenntnissen und Erfahrungen für das spätere berufliche Leben." Für den Standort OWL, so Fischer, helfe der Förderpreis, Studenten an die Hochschulen der Region zu holen und später als Berufstätige in der Region zu halten.


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Neue Westfälische / 16.03.2007

Der IHC wächst und wächst
Gestern Abend: Mitgliederversammlung mit Förderpreis-Verleihung / Lothar Schmalen


Der Bielefelder Industrie- und Handelsclub (IHC) gehört mit seinen fast 800 Mitgliedern inzwischen zu den drei größten Wirtschaftsclubs in Deutschland. "Wenn das Wachstum so weiter geht, sind wir irgendwann der mitgliedsstärkste", sagte IHC-Präsident Dirk U. Hindrichs gestern Abend bei der Mitgliederversammlung des seit 28 Jahren existierenden Clubs.

Präsident Hindrichs (Firma Schüco, Bielefeld) sowie Präsidiumsmitglieder Walter Metzen (Zumtobel, Lemgo), Daniel Terberger (Katag, Bielefeld) und Reinhard Ch. Zinkann (Miele, Gütersloh) wurden von der Mitgliederversammlung im Kleinen Saal der Rudolf-August-Oetker-Halle einstimmig wiedergewählt. Peter Ulrich, der frühere Chef der Mercedes-Niederlassung Ostwestfalen, der inzwischen beruflich nach Süddeutschland gewechselt ist, kandidierte nicht wieder für einen Sitz im Präsidium. Seinen Platz nimmt nun Dieter Wirths (54), Geschäftsführer der Hettich Holding GmbH & Co. oHG, Kirchlengern, ein, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde.

Vor der Jahreshauptversammlung fand die Verleihung der IHC-Förderpreise an drei Studenten der Wirtschaftswissenschaft und Ingenieurwissenschaften aus der Region statt. Die jeweils mit 2.300 Euro dotierten Preise wurden zum 13. Mal vergeben, insgesamt wurden inzwischen 39 Studenten ausgezeichnet. Den Preisträgern soll mit dem Preisgeld ein mindestens einsemestriges Auslandsstudium oder eine mehrmonatige Berufstätigkeit im Ausland ermöglicht werden. Die diesjährigen Preisträger: der aus Beckum stammende Stephan Illigens (25), der an der Fachhochschule Lippe und Höxter Logistik studiert - er will seine Ausbildung mit einem Aufenthalt auf den Philippinen (Manila) abrunden; der aus Kamerun stammende Yanick M. Kemayou T. (21), der an der Universität Paderborn Wirtschaftswissenschaft studiert und mit dem Preisgeld einen Auslandsaufenthalt in China finanzieren möchte; nach China möchte auch Raphael Vössing, der an der Uni Bielefeld Betriebswirtschaftslehre studiert. Tilmann Fischer, Rektor der Fachhochschule Lippe und Höxter, lobte den IHC wegen der Förderpreise für Studenten. Der Club setze damit ein deutliches Signal, dass Wirtschaft und Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe am gleichen Strang ziehen.


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Neue Westfälische Zeitung / 08.03.2007

Commerzbank-Chef verspricht mehr Rendite
Müller schweigt zu Spekulationen um seine Person / Lothar Schmalen


Fast 50 Minuten sprach Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller gestern Abend vor dem Bielefelder Industrie- und Handelsclub (IHC) über die demografische Entwicklung und daraus resultierend über immer älter werdende Führungskräfte in Deutschland. Nur über die demografische Entwicklung an der Spitze der Commerzbank selbst wollte der prominente Banker nichts sagen. Die Frage nach den Spekulationen der letzten Tage, wonach er selbst schon früher, nämlich zwei Jahre vor Ablauf seines Vertrages als Vorstandschef aufhören und an die Spitze des Aufsichtsrates der Commerzbank wechseln könnte, ließ Müller (62) jedenfalls unbeantwortet.

Zuletzt hatte die Frankfurter Sonntagszeitung über den vorzeitigen Wechsel an der Spitze der Bank spekuliert. Schon 2008, und nicht erst 2010 werde Müller Nachfolger von Martin Kohlhausen (71) als Aufsichtsratsvorsitzender werden. Als Nachfolger sei Vorstandsmitglied Martin Blessing (43) im Gespräch.

Unverändert optimistisch sieht Müller, der seit 1966 bei der Commerzbank arbeitet, seit 2001 an ihrer Spitze steht und sie aus ihrer Krise nach der gescheiterten Fusion mit der Dresdner Bank herausführte, die Perspektiven der Bank. Nach einer Rendite von 11 Prozent im Jahr 2006 werde die Rendite in diesem Jahr deutlich höher als 12 Prozent liegen, und bis 2010 werde sie auf einen auch im internationalen Vergleich beachtlichen Wert von 15 Prozent steigen.

Zuvor hatte Müller über die demografische Herausforderung aus der Sicht eines Bankers gesprochen. Der Commerzbank-Chef rechnet unter anderem mit großen Auswirkungen im Bereich Immobilien-Finanzierung sowie für die bankinterne Personalplanung. Welche Firmen, welche Branchen profitieren von der Alterung der Gesellschaft (zum Beispiel Pharma), welche Branchen werden Probleme bekommen (etwa Spielwaren)? Die Antworten auf diese Fragen seien von großer Bedeutung für das Firmenkreditgeschäft der Banken.


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Westfalen-Blatt / 08.03.2007

Commerzbank-Chef Klaus Peter Müller in Bielefeld zur demographischen Herausforderung
Edgar Fels


Vor drei Wochen vermeldete Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller einen Rekordgewinn für 2006: 1,6 Milliarden Euro Konzernüberschuss, 11,2 Prozent Nachsteuerrendite. Gestern Abend legte der 62-Jährige nach.

"Bis zum Jahr 2010 wollen wir eine Rendite nach Steuern von 15 Prozent erreichen", sagte der Chef von 36 000 Mitarbeitern gestern Abend in Bielefeld. Müller sprach auf Einladung des Industrie- und Handelsclubs (IHC) Ostwestfalen-Lippe vor mehr als 100 Gästen - unter ihnen natürlich viele Banker. Bei seinem Vortrag ging es aber weniger um Bilanzen, sondern um die "demographische Herausforderung". Die schrumpfende und dabei älter werdende Bevölkerung in Deutschland, die zugleich sinkende Zahl der Erwerbspersonen (bis zum Jahr 2015 ein Fünftel weniger), das Zurückgehen der Konsumkraft, die Abwanderung hoch qualifizierter Bürger ins Ausland - all das wirkt sich nicht nur auf die Sozialsysteme aus, betonte Müller, sondern auch auf die Wirtschaft. Es gibt Branchen, die von dieser Entwicklung negativ betroffen werden, etwa die Spielzeughersteller. Andererseits werde etwa das Angebot an Pflegedienstleistungen zunehmen. Auswirkungen werde es auch auf dem Immobilienmarkt geben. "Wir müssen rechtzeitig die Weichen stellen", forderte Müller. "Die Wirtschaft muss sich auf die veränderten Bedürfnisse der Menschen einstellen." Vor allem aber mahnte Müller, die öffentlichen Haushalte dringend zu sanieren. "Wie sollen wir unseren Enkeln den Schlamassel erklären, den wir ihnen zurücklassen?"

IHC-Präsident Dirk U. Hindrichs hatte Müller zuvor als einen "höchst politischen" Menschen vorgestellt. Ob CDU-Mitglied Müller tatsächlich in die Politik wechselt und sein Amt als Commerzbank-Vorstand schon 2008, zwei Jahre vor Vertragsende, aufgibt - darüber wird derzeit in Branchenkreisen spekuliert.


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