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Service für Mitglieder

Die IHC Geschäftsstelle

Am Niederwall in Bielefeld ist der Sitz der IHC Geschäftsstelle. Hier betreut der IHC Industrie- und Handelsclub Ostwestfalen- Lippe seine rund 880 Mitglieder. Das Team der Geschäftsstelle steht montags bis donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung.

Telefon: 0521 177111; Fax: 0521 177161
E-Mail: info(at)ihc-owl(dot)de


Der Ball der Wirtschaft

Einer der Höhepunkte im Jahresprogramm des Industrie- und Handelsclubs Ostwestfalen-Lippe e. V. ist der Ball der Wirtschaft, der am 10. November 2018 zum 21. Mal gefeiert wird. An diesem festlichen Ereignis in der Stadthalle Bielefeld nehmen Hunderte von Gästen aus der Region teil. Einen Vorgeschmack liefern die Bildergalerien der Vorjahre.

www.ball-der-wirtschaft-bielefeld.de

Auftritt für die Kultur: der Präsident des Goethe-Instituts, Prof. Lehmann (r.), mit IHC Präsident Dr. Zinkann.

14.02.2017 | IHC Vortrags- und Diskussionsveranstaltung Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident Goethe Institut e.V., München

Bildergalerie>>

Siehe auch Berichterstattung unter Medienresonanz.

Sympathieträger Goethe-Institut

Klaus-Dieter Lehmann, Präsident Goethe-Institut e. V., über das Bild Deutschlands im Ausland, die erste German Academy in New York und Kultur als Sympathieträger

„Wir trauen der Kultur viel zu!“ Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, machte gleich zu Beginn klar, dass es bei „Kultur“ um weit mehr als um das „Wahre, Gute und Schöne“ geht. Die Welt hat sich geändert und damit auch das Goethe-Institut. In seinem Vortrag „Sprache. Kultur. Deutschland. Das Goethe-Institut in der Welt“ präsentierte Prof. Dr. h. c. Klaus-Dieter Lehmann den 80 Mitgliedern und Gästen des IHC die Vielseitigkeit und das weltweite, beeindruckende Engagement des 1951 gegründeten Vereins.

So bietet das Goethe-Institut für Asylanten aller Altersklassen und Bildungsschichten Deutschkurse an und entwickelte Apps, die während der monatelangen Wartezeiten in den Lagern Basiswissen in der deutschen Sprache vermitteln. Eine weitere App erläutert Anmeldeprozeduren, eine dritte klärt über die häufigsten Missverständnisse im Umgang mit den Deutschen auf. Daneben werden Ausbildungspakete für Ehrenamtliche angeboten, damit diese ebenfalls Deutsch unterrichten können.

In den Schwellenländern entstand mit Unterstützung des Goethe-Instituts die Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“, kurz PASCH. Hier können Schülerinnen und Schüler deutsche Sprachdiplome erwerben, die einen Zugang zum deutschen Kulturraum ermöglichen. Zum einen, damit die Berufschancen im eigenen Land erhöht werden, denn viele mittelständische deutsche Betriebe sind in China, Korea oder Indien vertreten und suchen Fachkräfte. Zum anderen soll eine „Studienbrücke“ entstehen, insbesondere für die so genannten MINT-Fächer.

Weltweit tourende Ausstellungen wie „Erfinderland Deutschland“ oder das erfolgreiche Format „Deutschlandjahr“ sollen ein plastisches Bild von Deutschland vermitteln. Andere Projekte wiederum fördern die landeseigene Kultur auf künstlerischer oder musikalischer Ebene. „Wir möchten damit die Identifizierung mit der eigenen Kultur stärken und den Dialog fördern“, so Lehmann. Denn solche erfolgreichen Projekte und Programme verschafften Deutschland hohe Sympathiewerte.

Ein großes Projekt plant das Goethe-Institut in den USA. An der Fifth Avenue in New York, gegenüber dem Metropolitan-Museum, hatte das Goethe-Instituts jahrzehntelang seinen Sitz. Die Räumlichkeiten entsprachen jedoch nicht mehr den feuerpolizeilichen Vorschriften, so dass das New Yorker Goethe Institut in die Lower East Side umzog. Nun soll in der wertvollen Villa eine German Academy eröffnet werden, nach dem Vorbild der Amercian Academy in Berlin-Wannsee.

Eine Einzigartigkeit des Goethe-Instituts liegt in seiner juristischen und parteipolitischen Unabhängigkeit. Der Verein mit einem Etat von 350 Millionen Euro und rund 3.500 Mitarbeitenden weltweit gliedert sich in das Auslandsinstitut und in das Deutsche Goethe-Institut, dass überwiegend Sprachkurse anbietet, wirtschaftlich arbeitet und damit ein Drittel des Gesamtetats finanziert.

Ein großer Umbruch fand seit 2008 statt. Das Goethe-Institut führte eine kaufmännische Buchhaltung ein und schaffte die zentralistische Verwaltung aus München heraus ab. Stattdessen sind die 160 Auslandsinstitute heute in 13 Regionen (nach Kulturräumen) und die zwölf Institute in der Bundesrepublik in der Region Deutschland zusammengefasst. Jede Region hat die Etat- und Programmverantwortung übertragen bekommen.

Die Website informiert ausgiebig über die vielen Projekte, die ein aktuelles Deutschlandbild vermitteln und den internationalen Diskurs zu Schlüsselthemen der zunehmend globalisierten Gesellschaft fördern sollen: www.goethe.de

Text: Julia F. Negri / Fotos: Susanne Freitag


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