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Service für Mitglieder

Die IHC Geschäftsstelle

Am Niederwall in Bielefeld ist der Sitz der IHC Geschäftsstelle. Hier betreut der IHC Industrie- und Handelsclub Ostwestfalen- Lippe seine rund 880 Mitglieder. Das Team der Geschäftsstelle steht montags bis donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung.

Telefon: 0521 177111; Fax: 0521 177161
E-Mail: info(at)ihc-owl(dot)de


Der Ball der Wirtschaft

Einer der Höhepunkte im Jahresprogramm des Industrie- und Handelsclubs Ostwestfalen-Lippe e. V. ist der Ball der Wirtschaft, der am 10. November 2018 zum 21. Mal gefeiert wird. An diesem festlichen Ereignis in der Stadthalle Bielefeld nehmen Hunderte von Gästen aus der Region teil. Einen Vorgeschmack liefern die Bildergalerien der Vorjahre.

www.ball-der-wirtschaft-bielefeld.de

Der IHC zu Gast bei HLB Stückmann (v. l.): IHC Vizepräsident Dr. Daniel Terberger, Armin Laschet, HLB Partner Benedikt Kastrup.

21.02.2017 | IHC Special: Landtagswahl 2017
Armin Laschet, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag NRW, Düsseldorf

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Siehe auch Berichterstattung unter Medienresonanz.

Vom Schlusslicht zum Wachstumsmotor

CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzender Armin Laschet über den Politikwechsel in NRW

Auf der vorletzten Station seiner Wirtschaftstour, die ihn zuvor nach Köln, Greven und Bünde geführt hatte, kam Armin Laschet nach Bielefeld. Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen sprach im Rahmen der Reihe „IHC Special: Landtagswahl 2017“ vor mehr als 100 Gästen. Benedikt Kastrup und IHC Vizepräsident Dr. Daniel Terberger hießen den CDU-Spitzenkandidat in den Räumen der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft HLB Stückmann willkommen.

Armin Laschet begrüßte gleich zu Beginn die aktuell stattfindende Politisierung. Ein Phänomen, das – ausgelöst durch die Wahl und Präsidentschaft von Donald Trump – eine neue Ausgangslage geschaffen habe. „Bereits getroffene oder zukünftige Wahlentscheidungen, ob in England, den USA und Niederlanden, in Frankreich, Deutschland oder auf der Landesebene haben plötzlich eine neue Relevanz“, so der erfahrene Politiker. Er schätze den Wettbewerb der Volksparteien und das Reden über Inhalte. Und genau das tat Laschet, als er die zentralen Themen des CDU-Regierungsprogramms 2017–2022 vorstellte. Im Zentrum die drei Schwerpunkte: Wirtschaft, Bildung und Innere Sicherheit.

Vom Schlusslicht im Wirtschaftswachstum bis zum Mittelfeld, besser noch an die Spitze, dieses Ziel habe sich die CDU für NRW gesetzt. Starke Regionen wie OWL sollen noch stärker werden, um die anderen mitziehen zu können. Dazu wolle die CDU, so Laschet, die Entbürokratisierung voranbringen. Genehmigungsverfahren müssen beschleunigt werden, um das Wirtschaftswachstum zu fördern. Familien- und Traditionsunternehmen sollen es zukünftig leichter haben, in direkter Umgebung zu expandieren. Marode Straßen sollen modernisiert werden. Vor allem die digitale Infrastruktur müsse landesweit ausgebaut und optimiert werden. Laschet plädierte für eine Medizinische Fakultät in OWL und sprach sich für die Optimierung der Ärzte-Versorgung im ländlichen Raum aus.

Hauptanliegen im Bereich Bildung ist für die CDU Nordrhein-Westfalen die Qualität des Unterrichts. Um diese sicherzustellen, müsse vor allem der Unterrichtsausfall an Schulen massiv bekämpft werden, denn dieser schade vor allem Kindern aus Familien, in denen Eltern nicht helfen können, so der CDU-Landesvorsitzende. Für die Diskussion um G8 und G9 habe die CDU ebenfalls Lösungen entwickelt. „Inklusion darf nicht mehr mit der Brechstange betrieben werden“, sagte Armin Laschet.

Die CDU werde den Einbruchsdiebstahl besonders massiv bekämpfen, erläuterte er zum Ende seines Vortrags. „Mehr als 37 Prozent aller Wohnungseinbrüche in Deutschland wurden 2015 in Nordrhein-Westfalen verübt, obwohl unser Land nur 22 Prozent der Einwohner Deutschlands hat“, so Laschet. „ Hier können wir Einiges tun, um NRW weiter voranzubringen. Denn es lohnt sich, in Regionen mit guten Schlagzeilen zu investieren.“
Nach einer lebhaften Diskussion beschloss Armin Laschet die Veranstaltung mit den Worten: „Wir wollen einen harten, aber fairen und menschlichen Wahlkampf führen.“ Es gehe jetzt erst einmal um „CDU pur“ und später schaue seine Partei, mit welchem Koalitionspartner das Regierungsprogramm am besten umsetzbar sei, so der CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzender, der im Anschluss an den IHC Auftritt nach Herford weiterfuhr.

Text: Tatjana Wanner / Fotos: Susanne Freitag


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