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Service für Mitglieder

Die IHC Geschäftsstelle

Am Niederwall in Bielefeld ist der Sitz der IHC Geschäftsstelle. Hier betreut der IHC Industrie- und Handelsclub Ostwestfalen- Lippe seine rund 880 Mitglieder. Das Team der Geschäftsstelle steht montags bis donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung.

Telefon: 0521 177111; Fax: 0521 177161
E-Mail: info(at)ihc-owl(dot)de


Der Ball der Wirtschaft

Einer der Höhepunkte im Jahresprogramm des Industrie- und Handelsclubs Ostwestfalen-Lippe e. V. ist der Ball der Wirtschaft, der am 11. November 2017 zum 20. Mal gefeiert wird. An diesem festlichen Ereignis in der Stadthalle Bielefeld nehmen Jahr für Jahr mehr als 800 Gäste teil. Einen Vorgeschmack liefern die Bildergalerien der Vorjahre.

www.ball-der-wirtschaft-bielefeld.de

Gastgeber Dietmar Engel (l.), Partner HLB Stückmann, mit der Referentin Sylvia Löhrmann und IHC Präsidiumsmitglied Christoph Mohn.

27.03.2017| IHC Special: Landtagswahl 2017
Sylvia Löhrmann,
NRW Ministerin für Schule und Weiterbildung, Bündnis 90/Die Grünen, Düsseldorf

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Siehe auch Berichterstattung unter Medienresonanz.

Freiheit, Fortschritt, Frische Luft

Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen Sylvia Löhrmann über das grüne Wahlprogramm für NRW

„Wir haben viel bewegt, die Chancengerechtigkeit in NRW nach vorne gebracht“, so begann Sylvia Löhrmann ihre Vortrag beim vierten Termin der Reihe „IHC Special: Landtagswahl 2017“ am 27. März 2017 in den Räumen der Bielefelder Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft HLB Stückmann. Sie sprach vor rund 90 IHC Mitgliedern und Gästen, begrüßt von HLB Stückmann Partner Dietmar Engel und IHC Präsidiumsmitglied Christoph Mohn.

Die Spitzenkandidatin stellte wichtige Themen der Grünen vor. „In diesen entscheidenden Zeiten wollen wir Fortschritt wagen und für Freiheit eintreten“, betonte sie. Es gehe um Vielfalt und Zuversicht, um das Besinnen auf Werte und Haltung. „Wir wollen verhindern, dass die Welt zurück in Ausgrenzung und Abgrenzung fällt.“ Mit der Aussage „Unternehmer sind der Motor der Integration“ bedankte sich die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin ausdrücklich bei der Unternehmerschaft für die Bereitschaft, zugewanderten Arbeitskräften in ihren Unternehmen eine Chance zu geben.

 „Die Grünen bekennen sich zu Europa. Denn globale Fragen lassen sich nicht kleinstaatlich lösen. Dabei orientieren sich die Zielsetzungen der Partei konsequent an der Zukunft und stellen den Einsatz für die Umwelt an erste Stelle“, so Sylvia Löhrmann. „Frische Luft“ stehe dabei sowohl im eigentlichen Sinne für Klima- und Umweltschutz sowie für abgasfreie Mobilität als auch symbolisch für eine freie Gesellschaft, in der ohne Angstmache Aufbruch zu Neuem möglich sei, so die Spitzenkandidatin. „Weniger Feinstaub, weniger Lärm, mehr Lebensqualität“ waren ihre Schlagworte dazu. „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt“ – mit diesem bis heute hoch aktuellen Leitmotto appellierte die Grünen-Politikerin an die Familienunternehmerinnen und -unternehmer im Auditorium. „Wir sind die erste Generation, die die Auswirkungen der Klimakrise spürt. Wir sind aber auch die letzte, die noch etwas bewegen kann.“ Deshalb setzen sich die Grünen in Nordrhein-Westfalen unter anderem für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien ein und fordern den schrittweisen Ausstieg aus dem Braunkohlezeitalter. Sylvia Löhrmann hob zudem die enge Verknüpfung von Migration und Umweltfragen hervor: Je mehr für den Klimaschutz getan werde, umso stärker lasse sich klimabedingte Flucht verhindern.

Zum Abschluss ihres Vortrags unterstrich die NRW-Ministerin Entscheidungskompetenz und Gestaltungswille der Unternehmer. „Der Mittelstand ist in einem europäischen Schwergewicht wie NRW die DNA. Als Solingerin weiß ich das.“ Politik schaffe die Rahmenbedingungen und die Unternehmen machen den Erfolg. Deshalb wollen die Grünen, dass der Mittelstand weiter wächst. Nach einer kontrovers geführten Diskussion über Themen wie Bildung, Integration und Landesentwicklungsplan schloss die Polit-Strategin mit den Worten: „Lassen Sie uns an einem Strang ziehen. Denn: Von  dieser Erde gibt es nur eine – und keine zweite im Kofferraum.“

 Text: Tatjana Wanner / Fotos: Susanne Freitag


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