Startseite » Veranstaltungen

Service für Mitglieder

Die IHC Geschäftsstelle

Am Niederwall in Bielefeld ist der Sitz der IHC Geschäftsstelle. Hier betreut der IHC Industrie- und Handelsclub Ostwestfalen- Lippe seine rund 880 Mitglieder. Das Team der Geschäftsstelle steht montags bis donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung.

Telefon: 0521 177111; Fax: 0521 177161
E-Mail: info(at)ihc-owl(dot)de


Der Ball der Wirtschaft

Einer der Höhepunkte im Jahresprogramm des Industrie- und Handelsclubs Ostwestfalen-Lippe e. V. ist der Ball der Wirtschaft, der am 10. November 2018 zum 21. Mal gefeiert wird. An diesem festlichen Ereignis in der Stadthalle Bielefeld nehmen Hunderte von Gästen aus der Region teil. Einen Vorgeschmack liefern die Bildergalerien der Vorjahre.

www.ball-der-wirtschaft-bielefeld.de

13.11.2017| IHC Regionalkreis Gütersloh

Besuch bei der Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe, Gütersloh

Die Mitglieder des IHC Regionalkreises Gütersloh besuchten am 13.11. die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Gütersloh.

Mit großem Stolz berichtete Stiftungsvorsitzender und Hausherr Dr. Michael Brinkmeier den interessierten Zuhörern von der wechselreichen Geschichte des über 100 Jahre alten Gebäudes an der Schulstraße, in dem die Stiftung seit eineinhalb Jahren ihren Sitz hat. Erbaut wurde das Haus im Jahr 1913 von der Stadtsparkasse Gütersloh, später als Stadtverwaltung, Stadtbücherei und Kunsthaus des benachbarten Gymnasiums genutzt, hat es beide Weltkriege unbeschadet überstanden.

2015 erhielt der Gütersloher Architekt Walter Hauer von der Bertelsmann Stiftung, die das Objekt inzwischen erworben hatte, den Auftrag zu Sanierung und Umbau. Die denkmalgeschützte Fassade, die Dachkonstruktion und die Fenster wurden erhalten, viele Details im Inneren aufwendig restauriert. Nach 13 monatiger Umbauzeit wurde der Einzug in die neuen Räumlichkeiten im Juli 2016 mit einem großen Festakt feierlich begangen.

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe wurde im Jahr 1993 von der Unternehmerin Liz Mohn gegründet, noch heute steht sie der Stiftung als Präsidentin vor. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Schlaganfälle zu verhüten und die Versorgung von Schlaganfallpatienten zu verbessern.

Fast 270.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Schlaganfall. Damit ist dieser die dritthäufigste Todesursache. Mehr als 60% der Überlebenden sind auch ein Jahr später noch auf Therapien, Hilfsmittel und Pflege angewiesen, 15% müssen dauerhaft in einer stationären Pflegeeinrichtung leben.

Eine große Rolle spielt die Aufklärungsarbeit. Jeder Schlaganfall ist ein lebensbedrohlicher Notfall und es gilt, schnell die Symptome zu erkennen und zu handeln. Ebenso wichtig ist nach der Akutversorgung die Rehabilitation der Patienten. Die Stiftung koordiniert dazu viele Aktivitäten. Hier seien beispielhaft die Kooperation mit Krankenhäusern, Krankenkassen, Pflegeeinrichtungen sowie der ständige Kontakt mit den Betroffenen und deren Angehörigen zu nennen. Bundesweit gibt es derzeit bereits 450 Ortsgruppen und auch die Akutversorgung der Notfallpatienten in den sogenannten „Stroke Units“ der Krankenhäuser ist flächendeckend sichergestellt.

Am 1. Oktober diesen Jahres wurde der Startschuss für das Projekt „STROKE OWL“ gegeben. In diesem Modell betreuen 15 hauptamtliche Schlaganfall-Lotsen in Ostwestfalen-Lippe rund 2000 Schlaganfall-Patienten in den nächsten drei Jahren. Ziel ist eine Rehabilitation der Erkrankten, die Lebensqualität soll erhöht und ein neuer Schlaganfall vermieden werden. Beabsichtigt ist, dieses Modell nach der Projektphase in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufzunehmen und bundesweit auszurollen. Eine Förderung in Höhe von 7 Millionen Euro kommt aus dem Innovationsfonds der Bundesregierung.

Der Hausrundgang durch die Räumlichkeiten der Stiftung rundete diesen sehr informativen Abend ab.

 

Text und Fotos: Anja Noack