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IPP 2020: Das „etwas andere“ Praktikum in Zeiten von Corona

8. Oktober 2020

Als ich Mitte des letzten Jahres die Nachricht erhielt, mein Praktikum bei der Hettich Unternehmensgruppe absolvieren zu dürfen, war ich von Beginn an begeistert. Mittlerweile unterstütze ich nun seit etwas über einen Monat das Controlling-Team in Kirchlengern. Besonders ist dabei der Umstand, dass es sich nicht um das „klassische“ Praktikum handelt, sondern dass ich die meiste Zeit über von zu Hause aus arbeite und meinen Kollegen somit virtuell über die Schulter schaue. Dieser erste Monat verging wie im Flug, was insbesondere am herzlichen Empfang und der kontinuierlichen Betreuung meiner Kollegen lag. Mir fiel es deshalb mehr als leicht, mich gut an die für mich neue Situation anzupassen, und konnte so schon aktiv mitarbeiten.

An dieser Stelle in aller Schnelle etwas über mich: Ich bin 26 Jahre alt, geboren in Bielefeld und aufgewachsen im Kreis Herford – ich bin in der Region gut verwurzelt und fühle mich hier sehr wohl. Aus diesem Grund habe ich mein Studium der Wirtschaftswissenschaften im Bachelor an der Universität Bielefeld im Jahr 2013 begonnen und in 2017 mit dem Master fortgesetzt. Nichtsdestotrotz habe ich die Gelegenheit während des Studiums genutzt, um auch andere Städte und Länder kennenzulernen. Meine Praktika in Deutschland führten mich in zwei große Beratungsgesellschaften in Düsseldorf und Frankfurt und mein Auslandssemester absolvierte ich im Jahr 2015 an der ESC Rennes School of Business in Frankreich. Sicherlich finde ich es schade, dass mein IHC-Praktikum nicht wie gewohnt im Ausland stattfinden konnte.

Glücklicherweise habe ich aber bereits letztes Jahr ein Auslandspraktikum in der USA absolvieren dürfen. Während meiner Zeit in New York City fiel leider auch die Preisverleihung, weshalb es mir nicht möglich war, daran teilzunehmen.

Mein Schwerpunkt im Studium – Accounting, Taxes, Finance – deckt sich hervorragend mit meinem jetzigen Tätigkeitsbereich. Zu diesem gehört etwa die Mitwirkung bei der Erstellung des Monatsabschlusses sowie der Unternehmensplanung. Mit den theoretischen Vorkenntnissen, die praktische Komplexität in einem vielschichtigen Produktionsunternehmen zu begutachten, stellt sich sowohl herausfordernd als auch sehr interessant dar. Etwas, das mir schon bei meinem ersten Besuch in den Produktionshallen ersichtlich wurde und für mich absolutes Neuland war, da ich bislang nur Dienstleistungsunternehmen kennengelernt habe.

Mittlerweile stehe ich vor dem Abschluss meines Masterstudiums. Es fehlt ausschließlich die Masterarbeit, die ich im Anschluss an mein Praktikum in Kooperation mit Hettich im Bereich Controlling schreiben werde. In diesem Zusammenhang habe ich bereits mit nahezu jedem nationalen Hettich-Controller und weiteren Spezialisten der verschiedenen Gesellschaften Gespräche führen können, um möglichst bald ein geeignetes Thema zu finden, das sich im Umfeld des Risikocontrollings und –managements wiederfinden wird.

Trotz aller pandemiebedingten Widrigkeiten ist – dank der tollen Kollegen und herausfordernden Aufgaben – das Praktikum im Gange zu einem vollen Erfolg zu werden und mir so wertvolle Erfahrungen und Einblicke zu ermöglichen. Ich fühle mich im Familienunternehmen Hettich sehr wohl und kann damit sagen, dass ein Praktikum also auch virtuell eine wahre Bereicherung darstellen kann. Dafür möchte ich mich ausdrücklich beim IHC und bei den Verantwortlichen und meinen Kollegen innerhalb der Hettich Unternehmensgruppe bedanken!

Timo Kniepkamp